Was ist die nicht-operative Nasenkorrektur?
Die nicht-operative Nasenkorrektur – auch als Liquid Rhinoplasty bekannt – nutzt Filler-Substanzen (Hyaluronsäure oder Calciumhydroxylapatit/Radiesse), die gezielt unter die Haut injiziert werden. In ca. 15–30 Minuten können so Unebenheiten am Nasenrücken ausgeglichen, Nasenhöcker optisch kaschiert oder die Nasenspitze nach oben rotiert werden.
Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubungssalbe und ist nahezu schmerzfrei. Gesellschaftsfähig sind Sie unmittelbar oder spätestens nach 1–2 Tagen.
Was kann korrigiert werden?
- Ausgleich von Unregelmäßigkeiten am Nasenrücken
- Optisches Kaschieren eines Nasenhöckers
- Rotation der Nasenspitze nach oben
- Anpassung des Nasenprofils
Hinweis: Bei bestehenden funktionellen Beeinträchtigungen, zum Beispiel Atemnot durch eine Septumdeviation, ist eine HNO-Untersuchung vor der Filler-Behandlung empfehlenswert. Filler können nur optische Korrekturen erzielen, keine funktionellen Probleme beheben.
Vergleich der Filler-Materialien
| Eigenschaft | Hyaluronsäure | Radiesse (CaHA) |
|---|---|---|
| Haltbarkeit | 6–12 Monate | 12–18 Monate |
| Verträglichkeit | Sehr gut, geringes Allergierisiko | Gut, höheres Risiko für Entzündungen/Knötchen |
| Auflösbarkeit | Ja, mit Hyaluronidase | Nein |
| Einsatzbereich | Ausgleich Unebenheiten, Spitzenrotation | Konturierung, Volumenaufbau |
Nachsorge
- Kein Make-up für mindestens 24 Stunden
- Kein Sauna- oder Solariumbesuch für mindestens 2 Wochen
- Direkte Sonnenexposition für mindestens 2 Wochen vermeiden
- Keinen Druck oder Reibung auf behandelte Bereiche
- Sport und körperliche Anstrengung in den ersten Tagen reduzieren